20.01.2020 Venen

Wirksamer Venenschutz aus der Apotheke

Aescin aus der Rosskastanie hat eine gefäßabdichtende Wirkung
Aescin aus der Rosskastanie hat eine gefäßabdichtende Wirkung
Bildnachweis: iStockphoto/ValentynVolkov

Extrakte der Rosskastanie, Blätter der Weinrebe oder Präparate aus dem ­­japanischen Schnurbaum: Bei Venenproblemen können pflanzliche Mittel eine gute Unterstützung sein. Eine Arbeitsgruppe vom Institut für pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt hat für das Verbrauchermagazin Ökotest die Wirksamkeit von 17 Tabletten, Kapseln und Dragees aus Apotheken und Drogerien getestet. Das Ergebnis: Elf Präparate erhielten die Note "sehr gut" oder "gut", darunter alle, die man exklusiv in der Apotheke erhält. Sechs Arzneien wurden mit "mangelhaft" oder "ungenügend" bewertet, häufig, weil keine oder keine ausreichenden Nachweise für die Wirksamkeit vorliegen, begründen die Wissenschaftler.

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18.01.2020 Apothekertipp

Der Saft ist zähflüssig

Die richtige Aufbewahrung von Arzneisäften kann Einfluss auf deren Beschaffenheit haben
Die richtige Aufbewahrung von Arzneisäften kann Einfluss auf deren Beschaffenheit haben
Bildnachweis: iStock/BrianAJackson

Das Problem: Der Saft ist ­zähflüssig. Die Lösung: Viele Saftpräparate müssen kühl gelagert werden – aber nicht alle. Wird ein Saft, der nicht in den Kühlschrank muss, dort aufbewahrt, kann sich die Beschaffenheit ändern: Er wird zähflüssig und lässt sich nicht mehr genau dosieren. Stellen Sie daher nur Arzneimittel in den Kühlschrank, deren Gebrauchs­information das vorschreibt – oder wenn Ihnen in der Apotheke dazu geraten wurde.

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17.01.2020 Amputation

Auf heißen Sohlen

Einlegesohlen könnten Zahl der Fußamputationen bei einem diabetischen Fußsyndrom reduzieren
Einlegesohlen könnten Zahl der Fußamputationen bei einem diabetischen Fußsyndrom reduzieren
Bildnachweis: istock/Toa55

Tausenden Menschen jährlich muss ein Fuß amputiert werden, weil sich ein diabetisches Fußsyndrom entwickelt hat. Einlegesohlen für Schuhe, entwickelt an der Universität Magde­burg, könnten dies künftig verhindern. Das Prinzip: Sensoren messen die Temperatur der Füße und senden die Werte an die Ärzte der Uniklinik. "Fieber an den Füßen entsteht bereits fünf Wochen bevor sich ein Geschwür bildet", erklärt Professor Dr. Peter Mertens, der die Sohlen in einer Studie testet. Genug Zeit, um bei Problemen schnell zu reagieren. Wann es die Sohlen für alle Betroffenen gibt, steht noch nicht fest.

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16.01.2020 Krebs

Schwachstelle von Krebszellen

Achillesferse: Überladene Tumorzellen
Achillesferse: Überladene Tumorzellen
Bildnachweis: istock/selvanegra

Krebszellen haben oft mehr Chromosomen als gesunde Zellen. Das ist schon länger bekannt. Jetzt ­untersuchten US-Forscher solche überladenen Zellen genauer und konnten dabei eine Schwach­stelle identifizieren: einen Signalweg, der ihr Wachstum beeinflusst. Wie die Wissenschaftler im Fach­­magazin Nature schreiben, könnten dieser und ähnliche ­Signalwege neue Therapien ermöglichen.

15.01.2020 Blutdruck

Kaloriensparen nutzt auch Normalgewichtigen

Studie zeigt: Kalorienzufuhr reduzieren mit vielen positiven Effekten
Studie zeigt: Kalorienzufuhr reduzieren mit vielen positiven Effekten
Bildnachweis: iStock/Squaredpixels

Wenn normalgewichtige Menschen Kalorien sparen, wirkt sich das positiv auf die Cholesterinwerte, den Blutdruck und das Ansprechen der Zellen auf Insulin aus. Das ergab eine Studie im Fachblatt The Lancet Diabetes & Endocrinology. Die Hälfte der 258 Probanden hatte über zwei Jahre ihre Kalorienzufuhr im Schnitt um etwa zwölf Prozent reduziert.

14.01.2020 Füße

Hornhaut mit Gefühl

Bei stark beanspruchten Fußsohlen bildet der Körper mehr Hornhaut
Bei stark beanspruchten Fußsohlen bildet der Körper mehr Hornhaut
Bildnachweis: istock/spukkato

Werden die ­Fußsohlen stark ­beansprucht, ­reagiert unser Körper: Er bildet mehr Hornhaut. Durch die Schutzschicht verlieren die Sohlen allerdings nicht an Empfindlichkeit, wie eine Studie ­ergab. Die Forscher der Harvard-Universität in Cambridge (USA) untersuchten die Füße von Amerikanern und Kenianern. Manche der Probanden trugen ­immer Schuhe, andere gingen stets barfuß. Die Barfußgänger hatten zwar eine 30 Prozent dickere Hornhaut, reagierten auf Berührungsreize aber genauso sensibel, ­berichten die Wissenschaftler in Nature.

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13.01.2020 Umfrage

Bestnoten für ­Apotheken vor Ort

Eine Umfrage zeigt: Kompetente Beratung in den Apotheken vor Ort
Eine Umfrage zeigt: Kompetente Beratung in den Apotheken vor Ort
Bildnachweis: istock/SteveDebenport

Die meisten Eltern sind sehr zufrieden mit ihrer Apotheke vor Ort – sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Das ergab eine Forsa-Umfrage unter 1000 Eltern im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Demnach benoteten 49 Prozent der Menschen mit Kindern ihre Apotheke mit "sehr gut", weitere 42 Prozent mit "gut". Im Durchschnitt ergibt sich damit die Schulnote 1,6.

11.01.2020 Magersucht

Neuer Erklärungsansatz

Forscher hoffen auf neue Therapien
Forscher hoffen auf neue Therapien
Bildnachweis: istock/katarzyna Bialasiewicz

Magersucht wird von Genen begünstigt, die auch andere psychische Krankheiten mitverursachen. Zudem sind Gene für bestimmte Stoffwechselvorgänge verändert. Das berichten US-Forscher im Fachjournal Nature Genetics. Demnach wäre Magersucht keine rein psychische Erkrankung. Das lässt die Forscher auf neue Therapien hoffen.

10.01.2020 Bewegung

Den Blick weiten

Konzentriertes Training: Qigong-Übung
Konzentriertes Training: Qigong-Übung
Bildnachweis: istock/ Georgie Court

Mit fernöstlichen Bewegungsübungen lassen sich positive Gedanken fördern. So lautet das Ergebnis einer Studie, veröffentlicht im Fachblatt Psychopathology. Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke untersuchte, inwiefern Qigong – eine Mischung aus Bewegungs-, Kon­zentrations- und Atemübun­gen – Menschen mit Depressionen helfen kann. Die Psycho­logen fanden heraus, dass öffnende, nach oben gerichtete Bewegungsabläufe aus dem Bereich der traditionellen chinesischen Medizin helfen, sich wieder mehr an positive Dinge zu erinnern. Aus jüngeren Arbeiten weiß man, dass depressive Menschen im Gegensatz zu gesunden eher negative Erlebnisse abspeichern als positive.

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09.01.2020 Ernährung

Spinat macht stark

Forscher bestätigen: Spinat macht offenbar stark
Forscher bestätigen: Spinat macht offenbar stark
Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Popeye hatte recht: Spinat macht offenbar stark, wie Forscher der Freien Universität Berlin in Archives of Toxicology berichten. Ursache ist der Inhaltsstoff Ecdysteron. Für die Untersuchung ließen die Wissenschaftler Testpersonen zehn Wochen lang Gewichte stemmen. Einige Probanden erhielten zusätzlich die Substanz Ecdysteron, andere ein wirkstofffreies Präparat. In der ersten Gruppe verdreifachte sich der Kraftzuwachs. Einige Experten plädieren daher dafür, Ecdysteron auf die Doping­liste zu setzen. Das Gemüse selbst wird dort aber nicht landen: Um die in der Studie untersuchte Dosis zu erreichen, müsste man – je nach Sorte – täglich etwa zwei Kilo Spinat essen.

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08.01.2020 Entspannung

Stilles Glück

Forscher finden heraus: Ältere bevorzugen Entspannung
Forscher finden heraus: Ältere bevorzugen Entspannung
Bildnachweis: istock/Fabio Lamanna

Gute Momente werden für uns im Lauf der Jahre immer wichtiger, wissen Psychologen. Dabei kommt es auch auf die Art der Erlebnisse an, fanden Wissenschaftler aus Hongkong jetzt heraus: Entspannende Erfahrungen tragen mehr zum Glück des Alters bei als schöne, aber aufregende ­­Begebenheiten. Bei jungen Menschen ist es eher umgekehrt, beobachteten die Forscher in ihrer Studie.

06.01.2020 Herzinfarkt

Achtung, Kälte!

Schnee schaufeln: Gefahr fürs Herz
Schnee schaufeln: Gefahr fürs Herz
Bildnachweis: iStockphoto/Zest Marina

Typisch Winter: Das Thermometer unter null. Minusgrade, vor allem in Verbindung mit Anstrengung, erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt, zeigt eine schwedische Bevölkerungsstudie. "Herzkranke sollten sich bei Kälte nicht anstrengen", warnt Kardiologe Dr. Heribert Brück aus Erkelenz. "Bei niedrigen Temperaturen können sich die Herzkranzgefäße verengen." Wer rausgeht, sollte zuvor seine Medikamente genommen haben.

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06.01.2020 Herzinfarkt

Achtung, Kälte!

Schnee schaufeln: Gefahr fürs Herz
Schnee schaufeln: Gefahr fürs Herz
Bildnachweis: iStockphoto/Zest Marina

Typisch Winter: Das Thermometer unter null. Minusgrade, vor allem in Verbindung mit Anstrengung, erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt, zeigt eine schwedische Bevölkerungsstudie. "Herzkranke sollten sich bei Kälte nicht anstrengen", warnt Kardiologe Dr. Heribert Brück aus Erkelenz. "Bei niedrigen Temperaturen können sich die Herzkranzgefäße verengen." Wer rausgeht, sollte zuvor seine Medikamente genommen haben.

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06.01.2020 Herzinfarkt

Achtung, Kälte!

Schnee schaufeln: Gefahr fürs Herz
Schnee schaufeln: Gefahr fürs Herz
Bildnachweis: iStockphoto/Zest Marina

Typisch Winter: Das Thermometer unter null. Minusgrade, vor allem in Verbindung mit Anstrengung, erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt, zeigt eine schwedische Bevölkerungsstudie. "Herzkranke sollten sich bei Kälte nicht anstrengen", warnt Kardiologe Dr. Heribert Brück aus Erkelenz. "Bei niedrigen Temperaturen können sich die Herzkranzgefäße verengen." Wer rausgeht, sollte zuvor seine Medikamente genommen haben.

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06.01.2020 Herzinfarkt

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Schnee schaufeln: Gefahr fürs Herz
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Bildnachweis: iStockphoto/Zest Marina

Typisch Winter: Das Thermometer unter null. Minusgrade, vor allem in Verbindung mit Anstrengung, erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt, zeigt eine schwedische Bevölkerungsstudie. "Herzkranke sollten sich bei Kälte nicht anstrengen", warnt Kardiologe Dr. Heribert Brück aus Erkelenz. "Bei niedrigen Temperaturen können sich die Herzkranzgefäße verengen." Wer rausgeht, sollte zuvor seine Medikamente genommen haben.

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Bildnachweis: iStockphoto/Zest Marina

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Bildnachweis: iStockphoto/Zest Marina

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Bildnachweis: iStockphoto/Zest Marina

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