18.10.2019 Arbeitsklima

Klimawandel im Job

Nicht immer reagieren Kollegen im Beruf mit Mitgefühl
Nicht immer reagieren Kollegen im Beruf mit Mitgefühl
Bildnachweis: iStock/Art Wagner

Mal wieder vom Chef rundgemacht worden? Wird jemand im Beruf hart kritisiert, reagieren die Kollegen oft mit Mitgefühl. Allerdings nicht immer. Bestimmt Konkurrenz das Klima, empfinden die anderen gelegentlich Schadenfreude, berichten Forscher der Universität Zürich im Fachblatt The Academy of Management Review. Und die kann ansteckend sein. Ist das der Fall, empfehlen die Wissenschaftler, gemeinsame Visionen zu entwickeln und neue Anreize für das ganze Team zu schaffen.

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17.10.2019 HI-Viren

Medikamente verhindern Ansteckung

Eine Studie zeigt: Therapien mit antiretroviralen Medikamenten können die Übertragung von HI-Viren verhindern
Eine Studie zeigt: Therapien mit antiretroviralen Medikamenten können die Übertragung von HI-Viren verhindern
Bildnachweis: iStock/franckreporter

Therapien mit antiretroviralen Medikamenten können die Übertragung von HI-Viren verhindern – selbst bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Die Mittel minimieren die Zahl der Viren im Körper, sodass keine Ansteckungs­gefahr besteht. Die Medikamente schützen auch homosexuelle Paare, wie eine Studie im Fachblatt Lancet zeigt. Innerhalb des Untersuchungszeitraums von rund zwei Jahren steckte sich keiner der fast 800 HIV-negativen Probanden bei seinem HIV-positiven Partner an.

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16.10.2019 Körpertemperatur

Fieber im Alter

Fieber messen: Die rektale Methode gilt als die zuverlässigste
Fieber messen: Die rektale Methode gilt als die zuverlässigste
Bildnachweis: istock/Wavebreakmedia

Eine erhöhte Körpertemperatur zeigt in vielen Fällen eine Infektion an. Doch bei älteren Menschen fehlt dieses Symptom häufig, weil die Thermoregulation nicht mehr so gut funktioniert. Das berichtete Dr. Antje Kwetkat vom Universitätsklinikum Jena auf dem Internistenkongress in Wiesbaden. Die US-amerikanische Gesellschaft für Geriatrie definiert deshalb bereits Werte von über 37,8 Grad (rektal) bei älteren Menschen als Fieber.

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15.10.2019 Kochen

Schmeckt gut, tut mir gut!

Studien zeigen, dass hochverarbeitetes Fast Food das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht
Studien zeigen, dass hochverarbeitetes Fast Food das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht
Bildnachweis: iStock/ariwasabi

Gesundes selbst zu kochen lohnt sich: Laut dem ­Fachmagazin British Medical Journal zeigen zwei große internationale Studien, dass hochverarbeitetes Fast Food, Snacks oder süße Getränke unter anderem das Risiko für bestimmte Herzerkrankungen und für Schlaganfälle erhöhen — und damit auch die Gefahr, frühzeitig zu sterben. Selbst zubereitete Gerichte aus frischen, ­naturbelassenen Lebensmitteln dagegen senken diese Risiken, so die ­Forscher. Also: Ran an den Herd!

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14.10.2019 Asthma

Befreit atmen

Unbeschwert atmen: Gute Luft hilft der Lunge
Unbeschwert atmen: Gute Luft hilft der Lunge
Bildnachweis: iStock/Antonio Guillem

Sauberere Luft wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus: Laut einer Langzeituntersuchung, veröffent­licht im Fachblatt JAMA, sank die Zahl der Asthmaerkran­kungen bei Kindern in Kalifornien (USA), seitdem die Luft weniger mit Stickoxiden und Fein­staub belastet ist. Die Children’s Health Study untersucht seit 1993 Schulkinder im Großraum Los Angeles.

12.10.2019 Wirkstoff

Her mit der Spritze?

Wirkstoff Liraglutid kann für Menschen mit Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Vorteil sein, so die KBV
Wirkstoff Liraglutid kann für Menschen mit Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Vorteil sein, so die KBV
Bildnachweis: istock / vgajic

Der Wirkstoff Liraglutid kann für Menschen mit Typ-2-­Diabetes und Herz-Kreislauf-­Erkrankungen von Vorteil sein, so die ­Kassenärztliche Bundesvereinigung. Ärzte können den Blutzuckersenker, der gespritzt wird und unter anderem beim Abnehmen hilft, manchen Diabetikern deshalb künftig im ­Rahmen eines Disease-Management-Programms verschreiben.

11.10.2019 Meditation

Irritierende Reise ins Ich

Auch Meditation kann Nebenwirkungen haben, berichten Forscher
Auch Meditation kann Nebenwirkungen haben, berichten Forscher
Bildnachweis: istock/Petrunjela

Angstgefühle, Sorgen, verzerrte Gedanken oder ein verändertes Selbstgefühl – auch Meditation kann Nebenwirkungen haben: Jeder Vierte, der regelmäßig meditiert, habe dabei schon unangenehme Erfahrungen gemacht, berichten britische Psychologen im Fachmagazin PLOS ONE nach einer Online-Befragung mit 1230 Teilnehmern.

10.10.2019 Stimmung

Tröstende Klänge

Der richtige Ton: Im Trübsinn hört man gern traurige Lieder
Der richtige Ton: Im Trübsinn hört man gern traurige Lieder
Bildnachweis: istock/DGLimages

Es gibt Partyhits, die mit jedem Ton gute Laune versprühen. Eine Medizin gegen traurige Stimmung sind sie Psychologen zufolge aber nicht. ­­Depressive Menschen bevorzugen ­melancholische Musik. Doch tun sie das nicht, weil diese ihre traurige Stimmung noch vertieft, wie Wissenschaftler der University of Southern California (USA) im Fachblatt Emotion berichten. Die Patienten gaben in einer Befragung an, dass sie sich durch ­traurige Lieder besser fühlen und dabei Ruhe und Entspannung finden.

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09.10.2019 Übergewicht

Knackige Figur

Haselnüsse enthalten wertvolle Fettsäuren
Haselnüsse enthalten wertvolle Fettsäuren
Bildnachweis: istock/Andrelix

Sie sind gesund, aber wegen des hohen Fettgehalts sehr kalorienreich. Dass Nüsse das Gewicht trotzdem günstig beeinflussen können, legt die europä­­ische EPIC-Studie nahe, für die fast 400 000 Erwachsene aus zehn Ländern befragt wurden. Wie die Autoren im European Journal of Nutrition schreiben, nahmen Menschen, die Nüsse aßen, in fünf Jahren weniger zu und wurden seltener übergewichtig, als jene, die keine Nüsse aßen. Die Ursache für den Zusammenhang klärt die Studie nicht.

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08.10.2019 Forschung

Künstliche Intelligenz findet Hirntumor

Forscher entwickeln System, welches Hirntumore automatisch erkennt
Forscher entwickeln System, welches Hirntumore automatisch erkennt
Bildnachweis: istockNikada

Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Uniklinik in Heidelberg haben ein System ent­wickelt, das Hirntumore automatisch erkennt, lokalisiert und vermisst. Die künstliche Intelligenz übertrifft dabei die Genauigkeit von Ärzten. Ziel der Forscher ist es, das Ansprechen auf eine Therapie präziser zu erkennen und diese bei Bedarf anzupassen.

07.10.2019 Apothekertipp

Verschiedene Asthma-Sprays

Die Unterscheidung von Akutmedizin und Dauertherapiemittel gelingt auf einfache Weise
Die Unterscheidung von Akutmedizin und Dauertherapiemittel gelingt auf einfache Weise
Bildnachweis: istock/Martin Barraud

Das Problem: Verschiedene Asthma-Sprays. Die Lösung: Viele Asthmapatienten brauchen ein Spray für die Dauertherapie und eines, das bei akuten Beschwerden hilft. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollten Sie die Präparate zum Beispiel mit farbigem Klebeband markieren. Wenn die Inhalationstechnik der Sprays unterschiedlich ist, sollten Sie etwas öfter in der Apotheke vorbei­schauen und kontrollieren lassen, ob Sie alles richtig machen.

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05.10.2019 Schlaf

Riskantes Schlafwandeln

Nicht alle Einschlafhilfen sind für Schlafwandler geeignet
Nicht alle Einschlafhilfen sind für Schlafwandler geeignet
Bildnachweis: istock/Jordan Simeonov

Sogenannte Nicht-Benzodiazepine, die häufig als Einschlafhilfe verordnet werden, sollten Schlafwandler nicht einnehmen. Sie können bei ihnen die Tendenz zu riskantem Verhalten während des nächtlichen Umhergehens erhöhen. In den USA weisen inzwischen die Produkt­informationen für Medikamente mit den Wirkstoffen Eszopiclon, Zaleplon und Zolpidem darauf hin. Der Anlass waren überproportional viele schwere Unfälle mit oft tödlichem Ausgang in den vergangenen 26 Jahren bei Menschen, die unter dem Einfluss dieser Mittel standen.

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04.10.2019 Angststörung

Raus aus der Einsamkeit

Ein Fachmagazin berichtet: Alleinlebende erkranken oft an Depressionen
Ein Fachmagazin berichtet: Alleinlebende erkranken oft an Depressionen
Bildnachweis: iStock/Anouchka

Ein Drittel aller Singles fühlt sich einsam. Das ergaben drei Befragungen in England mit mehr als 20 000 Menschen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren. ­Alleinlebende erkranken demzufolge auch auffällig oft an Depressionen und Angst­störungen, berichtet das Fach­magazin PLOS ONE. Wen die Einsamkeit öfter überkommt, der sollte früh­zeitig mit einem Arzt darüber reden.

03.10.2019 Typ-2-Diabetes

Diabetiker gut betreut

Hilfe bei Diabetes: Apotheker sind spitze!
Hilfe bei Diabetes: Apotheker sind spitze!
Bildnachweis: istock/kadmy

Apotheker können Menschen mit Typ-2-Diabetes sehr gut unterstützen. Das zeigt die Studie Glicemia 2.0. Ausgewählte Apotheken betreuten darin 96 übergewichtige Menschen mit Diabetes über ein Jahr hinweg. Das Ergebnis: Bei den Patienten verbesserte sich der Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c. Auch das Gewicht konnten die Studienteil­nehmer stärker reduzieren als eine Kontrollgruppe.

02.10.2019 Medikation

Besser eingestellt

Wechselwirkungen? Ihr Apotheker weiß Rat
Wechselwirkungen? Ihr Apotheker weiß Rat
Bildnachweis: iStock/Alvarez

Je mehr Medikamente verordnet werden, desto eher schleichen sich Fehler ein. Da ist es gut, wenn der Apotheker die Mittel des Patienten einmal gründlich unter die Lupe nimmt, zeigt eine Studie. Ältere Patienten brachten ihre Arzneimittel in der Apotheke vorbei und wurden ausführlich beraten. ­­Daraufhin ließen die Beschwerden der Patienten deutlich nach. Ob so eine Medikationsanalyse etwas kostet, hängt vom Umfang ab. Sprechen Sie Ihren Apotheker darauf an.

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01.10.2019 Übergewicht

Mein Kind ist doch nicht dick!

Eine Analyse zeigt, dass Eltern gerne das Gewicht ihrer Kinder unterschätzen
Eine Analyse zeigt, dass Eltern gerne das Gewicht ihrer Kinder unterschätzen
Bildnachweis: istock/kali9

Wenn es um das Gewicht ihres Nachwuchses geht, gucken Eltern offenbar gern durch eine rosarote Brille: Häufig unterschätzen Väter und Mütter, wie viel ihre Sprösslinge auf die Waage bringen — ganz besonders dann, wenn diese übergewichtig sind. Das Problem dabei: So erhalten die Kinder nicht die Unterstützung, die sie brauchen, um gesund aufzuwachsen. Das ist das Ergebnis einer Analyse aus Groß­britannien, für die Forscher insgesamt 87 Studien auswerteten.

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30.09.2019 Stimmung

Zucker macht müde

Eine Analyse entlarvt das Zuckerhoch als Mythos
Eine Analyse entlarvt das Zuckerhoch als Mythos
Bildnachweis: istock/Yelena Yemchuck

Schnell einen süßen Snack in den Mund geschoben, und ruckzuck steigt die Stimmung! Die Analyse von 31 Studien entlarvt dieses angebliche Zuckerhoch jetzt als Mythos. Demzufolge hat Zucker kaum Einfluss auf die Laune, er macht eher unaufmerksam und müde innerhalb der ersten 30 bis 60 Minuten nach dem Verzehr. Die Er­gebnisse sind im Fachmagazin Neuroscience & Biobehavioral Review veröffentlicht.

28.09.2019 Bewegung

Zügig den Schmerz vertreiben

Effektive Maßnahme: Bewegung verhindert Arthrosebeschwerden
Effektive Maßnahme: Bewegung verhindert Arthrosebeschwerden
Bildnachweis: istock/kzenon

Bereits eine Stunde strammes Gehen in der Woche hilft Menschen mit Arthrose, Gelenkschmerzen zu verringern sowie länger mobil und unabhängig zu bleiben, so das Ergebnis einer Studie im Fachblatt American Journal of Preventive Medicine. Das Problem: Bei vielen Patienten mit Arthrose in den Fuß- oder Kniegelenken entwickelt sich im Lauf der Zeit eine Gehbehinderung, die sie stark einschränkt.